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Pilates – motivierendes Rumpftraining in der Gruppe

Juni 2016

Franziska Sidler ist Pilates-Instruktorin bei Provital. Im Interview erklärt sie, was Pilates ist und warum es auch trainiert werden soll, wenn bestimmte Körperpartien geschont werden müssen.  

Sie sind ausgebildete Pilates-Instruktorin. Was ist Pilates?
Franziska Sidler: Pilates hat das Ziel, die Körperstabilität zu verbessern. Der Fokus liegt dabei auf dem Rumpf, also Bauch und Rücken. Die Übungen sprechen die tiefer liegenden Muskelpartien an und kräftigen den ganzen Körper. Wichtig ist dabei auch eine korrekte Atmung.

Bei Provital instruieren Sie „Pilates Matte“. Wie muss man sich ein Training vorstellen?
Bei Provital ist das Angebot „Pilates Matte“ ein Gruppentraining mit maximal sechs Personen. Nach dem Aufwärmen auf der Matte beginnen wir mit den Kraftübungen. Gelegentlich nehmen wir weitere Hilfsmittel zur Hand wie einen Ball, ein Theraband oder eine Rolle. Meistens sind wir auf dem Rücken, auf dem Bauch oder dem Vierfüssler und machen die verschiedenen Übungen. Oft endet das Training mit Dehnübungen.

An wen richtet sich Pilates?
Pilates können alle in jedem Alter machen – Frauen wie Männer. Denn Pilates hilft nicht nur bei Körperstabilität und Kraft auf dem jeweils individuellen Niveau, sondern schult auch die Körperwahrnehmung. Pilates eignet sich auch hervorragend als individuelles Bewegungstraining, wenn ein Körperteil als Folge einer Verletzung geschont werden muss. Man muss dabei gut auf die Dosierung und den allgemeinen körperlichen Zustand achten.

Was ist der Nutzen eines Pilates-Trainings?
Das sind Körperstabilität, Aktivierung der in tieferen Muskelpartien, Kräftigung des Rumpfes sowie die Schulung der eigenen Körperwahrnehmung. All das hilft auch, Fehlbelastungen zu vermeiden oder zu korrigieren.

Im Zusammenhang mit Pilates liest man immer wieder vom Powerhouse. Was ist das?
Beim Powerhouse spielen verschiedene Muskelpartien zusammen. Vor allem die tieferen Bauch und Beckenbodenmuskulatur stehen im Vordergrund. Das richtige Zusammenspiel wird im Training instruiert.

Wann verzichte ich lieber auf ein Pilates-Training?
Es gibt immer eine Form von Pilates, die man machen kann. Bei uns im Gruppenkurs ist es jedoch wichtig, dass man problemlos auf den Boden legen und wieder aufstehen kann. Bei akuten Beschwerden ist ein Gruppentraining nicht ideal.

Welches ist Ihre bevorzugte Pilates-Übung und warum?
Meine Lieblingsübung heisst „one-leg-stretch mit Ball“. Der Ball ist dabei unter dem Gesäss, Arme und Beine sind in der Luft. Nun geht es darum, mit einem Bein den Boden zu berühren und zurück zur Ausgangsstellung zu bringen. Das ist eine sehr effiziente und effektive Übung!

http://www.provital.ch/aktuell/pilates-motivierendes-rumpftraining-in-der-gruppe